Auftaktveranstaltung am 3. März 2026 in Berlin

Blaues Quadrat mit weißem Ohr und Schallwellen, daneben roter Text '125 JAHRE' und darunter 'Schwerhörigenbewegung Gemeinsam besser hören' in Rot und Blau.
© Deutscher Schwerhörigenbund e.V.

Im Jahr 2026 feiert die Schwerhörigenbewegung in Deutschland ein besonderes Jubiläum – 125 Schwerhörigenbewegung!

Um dieses Jubiläum würdig zu begehen, lud der Deutsche Schwerhörigenbund am 3. März 2026 in der Zeit von 11:00 bis 15:00 Uhr, dem Welttag des Hörens, nach Berlin – in die Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund ein. Ca. 100 Gäste u.a. aus der Selbsthilfe, der Politik und dem medizinischen Bereich folgten der Einladung.

DSB Präsident Dr. Matthias Müller eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die geladenen Gäste herzlich. Als Überraschungsgast erschien Freifrau Margarethe-von-Witzleben „von da oben“ wie Uta Dörfer, in ihrer Rolle, immer so schön sagt und berichtete von ihrer Erfahrung aus den Anfangszeiten um 1901. Der Auftritt der Schüler*innen der Margarethe-von-Witzleben-Schule fand bei allen Anwesenden großen Gefallen. Mit einer kleinen Festrede erinnerte Dr. Matthias Müller an die Anfänge der Schwerhörigenbewegung vor 125 Jahren und hob wichtige Meilensteine bis in die heutige Zeit hervor, so zum Beispiel die Entwicklung der Schwerhörigenverbände in Ost und West oder die Gründung des Deutschen Hörverband e.V. 2022. Auch künftig wird es nötig sein, aktiv in Zusammenarbeit mit Institutionen, Politik und anderen Selbsthilfeverbänden die Interessen hörbeeinträchtigter Menschen zu stärken. 2022 Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, sprach ein persönliches Grußwort und lobte besonders die Leistung der Selbsthilfe der Schwerhörigenbewegung und das bisher Erreichte. Neben weiteren Grußworten von Vertretern aus Verbänden und Partnern wurde diese Auftaktveranstaltung durch das Cello Duo Weber&Kordes musikalisch begleitet.

Zum Abschluss wurden die Gäste zu einem Sektempfang und Stehimbiss eingeladen. Dabei gab es die Möglichkeit zum persönlichen Austausch und vor Ort dem Besuch der historischen Ausstellung, welche durch den Schwerhörigenverein Berlin e.V. für das Jubiläumsjahr 2026 konzipiert wurde.

Die Veranstaltung wurde von Schriftdolmetscherinnen begleitet und eine Hörtechnik stand allen zur Verfügung.

Ein besonderer Dank geht an unseren Gastgeber, der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund, dem Organisationsteam und allen Beteiligten die es ermöglicht haben diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern.

Am frühen Morgen gab es zu Ehren von Freifrau Margarethe-von-Witzleben noch die feierliche Enthüllung der Gedenktafel in der Tieckstraße 17 in Berlin-Mitte, an welcher einige geladene Gäste teilnahmen.

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