RIV in Halle hat am 22. August stattgefunden

Fünf Personen sitzen nebeneinander auf Stühlen hinter einem weißen Tisch, der mit mehreren Wasserflaschen und Gläsern gedeckt ist. Die Person in der Mitte hält ein Mikrofon und spricht, während die anderen aufmerksam zuhören. Im Hintergrund sind grüne Tafeln und helle Wände zu sehen. Die Szene spielt in einem Hörsaal mit blauen Boden und hellen Holzmöbeln.
© Uwe Noack

Unter dem Motto „125 Jahre Schwerhörigenbewegung in Deutschland“ fand am 22. August 2026 in Halle (Saale) die vierte und damit die letzte Regionale Informationsveranstaltung (RIV) für dieses Jahr statt.

In den Räumlichkeiten der Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Halle (Saale) erwartete die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm rund um das Thema Hörschädigung. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen, medizinische Behandlungsmöglichkeiten sowie technische Innovationen im Bereich der Hörsysteme.

Zur Eröffnung der Veranstaltung richteten Vertreter der Stadt Halle (Saale) Grußworte an die Anwesenden. Dazu gehörten Frau Dr. Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport, sowie Herr Isaack, Vorsitzender des örtlichen Behindertenbeirats.

In verschiedenen medizinischen Fachvorträgen, unter anderem von Herrn Prof. Plontke und Herrn Prof. Rahne (beide Universitätsklinik Halle (Saale)), erhielten die Besucher interessante und informative Einblicke in aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit Themen wie der stationären Rehabilitation, dem Einsatz Künstlicher Intelligenz sowie der neuen Übertragungstechnologie Auracast in Hörsystemen.

Auf großes Interesse stieß auch die begleitende Firmenausstellung. Sie bot den Gästen die Möglichkeit, sich direkt bei den Ausstellern über aktuelle Produkte, technische Entwicklungen und innovative Lösungen zu informieren.

Unser Präsident, Herr Dr. Müller, widmete sich in seinem Vortrag der Geschichte der Schwerhörigenbewegung – von ihren Anfängen im Jahr 1901 bis in die Gegenwart. Dabei beleuchtete er auch die aktuellen Herausforderungen, denen sich der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. und seine Mitglieder heute stellen müssen. Ergänzend wurde die historische Wanderausstellung des Schwerhörigenverein Berlin e. V. präsentiert, die bei den Teilnehmenden erneut auf reges Interesse stieß.

Fünf große, aufrecht stehende Ausstellungstafeln mit weißen Hintergründen und blauen Schallwellenmotiven sind nebeneinander angeordnet. Jede Tafel zeigt Fotos, Textblöcke und einzelne grafische Elemente wie Piktogramme. Links steht ein weiteres, kleineres Display mit einem blauen Logo und einem Porträtfoto. Die Ausstellung befindet sich in einem modernen Raum mit großen Fenstern und grauen Jalousien.
@ Beate Schwemmer

Parallel zur Veranstaltung war das DSB-HÖRMobil-Team an einem Einkaufszentrum im Einsatz. Gemeinsam mit Blauschmidt Hörakustik wurden dort kostenlose Hörtests und individuelle Beratungen für Interessierte angeboten.

Wir danken dem Team der Universitätsklinik Halle (Saale), insbesondere Herrn Prof. Rahne und Herrn Grempler aus dem Bereich Technik, die uns mit großem Engagement und tatkräftiger Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltung zur Seite standen. Besonders hervorheben und würdigen möchten wir die ehrenamtliche Arbeit und Unterstützung von Jürgen Brackmann mit der hervorragenden Organisation aller RIVs im Jahr 2026. Die Zusammenstellung der Referentinnen und Referenten sowie der Aussteller war erneut hervorragend und hat wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen.

Für eine möglichst barrierefreie Teilnahme sorgten die Bereitstellung moderner Hörtechnik sowie der Einsatz von Schriftdolmetscherinnen.

Zwei Frauen sitzen nebeneinander an einem Tisch, der mit Laptops, Kabeln und technischen Geräten belegt ist. Beide tragen Brillen; die Frau links hat blondes, hochgestecktes Haar und ein blaues Oberteil, die Frau rechts hat schulterlanges, rötliches Haar und eine gemusterte Bluse. Im Hintergrund stehen große grüne Tafeln und helle Wände.
@ Beate Schwemmer

Diese Veranstaltungsreihe 2026 wurde gefördert durch die Aktion Mensch.

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