DSB Strategie-Workshop hat stattgefunden

Eine Gruppe von Menschen steht im Halbkreis auf einer gepflasterten Terrasse vor einem modernen Gebäude. Im Hintergrund sind große, grüne Sonnenschirme aufgespannt. Die Personen tragen überwiegend Freizeitkleidung und blicken in Richtung Kamera. Die Szene ist von Tageslicht erhellt, einige Personen stehen im Schatten der Schirme. Im Vordergrund ist ein Teil eines Strauchs zu sehen.
© Kriemhild Egermann-Schuler

Vom 05.-07. Juni 2026 fand in Frankfurt am Main in den Hoffmanns Höfen der zweite DSB-Strategie-Workshop zum Thema „Rehabilitation von Menschen mit Hörbeeinträchtigungen“ statt.

Am ersten Abend gab Herr Dr. Roland Zeh, der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft e.V. einen Impulsvortrag zur Einführung in die Rehabilitation von Hörgeschädigten. Aufgrund des interessanten Inhaltes seines Vortrages, wurde kurzerhand nach dem gemeinsamen Abendessen diesem noch weiter gelauscht und diskutiert.  Nachdem am Vorabend Herr Dr. Roland Zeh bereits Einblicke in das Cochlea Implantat gab, konnte Frau Dr. phil. Seebens, Dipl.-Gehörlosenpädagogin, HNO Audiologie-Assistentin, die „Arbeitsgemeinschaft CI Rehabilitation e.V.“ (ACIR e.V.) und CI-Folgetherapie vorstellen. Um einen ganzheitlichen Überblick über die Methoden der Reha für hörbeeinträchtigte Menschen zu erhalten, gab Herr Prof. Dr. Thomas Kaul der Universität zu Köln humanwissenschaftliche Erkenntnisse zu Heilpädagogik und Rehabilitation ein.  Nach dem Mittagessen referierte Herr Thomas Kristen, Linguist und Spezialist für Hörtraining der Praxis Hanik über den Stand von Hörbehinderung in Medizin und Gesellschaft und wie mit Vorurteilen umgegangen werden kann. Nach einer kurzen Sporteinheit gab es Anschließend dafür praktische Alltagstipps und Hör-Trainingsmöglichkeiten aus der Praxis – sogar auf bayrisch.  Den späten Nachmittag wurde diskutiert, was die Rehabilitation von Menschen mit Hörbeeinträchtigungen beinhalten sollten und welche Forderungen der DSB an die Politik stellen möchte. Auch hier wurde über die Zeit hinaus bis in den späten Abend diskutiert und selbst beim gemeinschaftlichen Zusammensitzen bei einem Glas Wein oder Bier herrschte großer Diskussionsbedarf. Durch Anwesende von PRO RETINA konnte das Thema auf beide Sinnesbeeinträchtigungen (Hören und Sehen) angewendet werden.

Der letzte Tag des Workshops startete mit einem gemeinsamen Singen durch den Teilnehmer und Musiker Herrn Daniel Denecke, welcher mit seiner Gitarre und Mundharmonika das eigens komponierte Lied „You never walk alone“ zum Besten gab.  Die Forderungen wurden durch Frau Kriemhild Egermann, Gesundheits- und sozialpolitische Referentin des DSB, welche durch den gesamten Workshop moderierte, gesammelt, ergänzt und in einem Forderungskatalog vorgestellt.

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